Allgemein, Landwirtschaft

Der allwissende Journalist – ein Phänomen der modernen Landwirtschaft

Es ist schon beeindruckend, was wir tagtäglich so zu lesen bekommen. Gerade in den Sommermonaten – in der nachrichtenarmen Zeit. Kein Fußball, keine Olympischen Spiele, Sommerpause in den Sport-Ligen und in den politischen Institutionen. Es ist die Zeit des Sommerlochs.

Kurz gesagt – nichts los

Viele Menschen befinden sich im Urlaub – keine politisch relevante Ereignisse, der Sportverein macht Pause – keine bedeutsamen Spiele, keine Wettkämpfe.

In dieser nachrichtenarmen Zeit berichten die Medien dann auch gerne mal über Ereignisse und Personen, für die sonst keine Sendezeit und kein Platz wäre – wie z.B. über die Landwirtschaft.

Dürre in Deutschland

Es ist trocken in Deutschland. Auf den Feldern aber auch im heimischen Garten vertrocknet alles. Die Ernte fällt schlecht aus, die Pommes werden teurer, die Bauern fordern staatliche Hilfen.

Ob es nun so glücklich ist, dass der Deutsche Bauernverband Milliardenhilfe für die Ernteeinbußen aufgrund der anhaltenden Dürre fordert, sei einmal dahingestellt.

Experten aus den Medien

Herzlich bedanken möchten wir uns an dieser Stelle bei den selbsternannten Land- und Wirtschaftsexperten aus den Medien. Sie tragen doch sehr zur Erheiterung des sachverständigen Lesers bei. Hin und wieder sind ihre Artikel zwar blutdruckerhöhend, leider jedoch nur selten fachlich fundiert, geschweige denn in irgendeiner Art und Weise nützlich.

Quelle: Facebook Heute Show

Diese selbsternannten Experten erinnern mich irgendwie immer wieder an die Zeugen Jehovas – scheiß egal, wie schlecht die Message auch ist, sie wird ständig wiederholt.

Die Frage, die wir uns immer wieder stellen

Sicher wird es vereinzelte konventionelle Landwirte geben, die nicht zur Ruhe kommen, weil sie eine Sache so sehr beschäftigt – die entscheidende Frage, die einen nicht mehr loslässt:

Wenn ich jetzt Biobauer wäre, hätte es dann bei mir geregnet? 🤔🤷🏼‍♀️

Weiterführende Links:

Kommentar Jost Maurin, Taz

Kommentar Detlef Flintz, WDR