Allgemein, Ernährung, Landwirtschaft, Markt

Der landwirtschaftliche Betrieb als NGO – die Zukunft?

Heute morgen habe ich beim Frühstück unseren Sonntags-Tipp gelesen. Dazu gibt es immer einen ganzen Stapel Werbe-Prospekte, die Heini und ich zu gerne „studieren“. Da fiel uns beim Netto Werbeblatt doch etwas ins Auge: Netto wirbt auf der ersten Seite damit, dass sie Verantwortung übernehmen. Neben „Bio Bio“ und „Utz Certified“ hat Netto noch „ein Herz für Erzeuger“.

Spendensumme für Landwirte

Und auf Seite 10 und 11 konnten wir uns davon überzeugen. 10 Cent garantieren sie mehr bei Produkten wie 1 Liter Milch, 10 Eiern, Kochschinken, 4kg Speisekartoffeln und Emmentaler. Und es gibt etwas zu feiern – seit 10 Jahren zahlt Netto schon einen „fairen Preis“ für Erzeuger. Und dann steht auf der Seite etwas, was uns nachdenklich macht:

Spendensumme von über 26.000.000 €

in 10 Jahren, mit denen Landwirte unterstützt werden. 🤔

Fragen über Fragen

Sind wir Landwirte jetzt ein soziales Projekt? Nach welchen Kriterien werden diese Spenden wohl verteilt? Wie werden die Betriebe ausgewählt, die Spenden erhalten? Müssen diese Betriebe gemeinnützig sein? Kann Netto diese Spenden wohl steuerlich geltend machen? Und die viel entscheidendere Frage:

Wieso zahlt Netto nicht einfach gleich einen angemessenen Preis?

Vielleicht stimmt das Klischee vom „dummen Landwirt“ ja doch, weil wir immer noch glauben, wir können mit der Erzeugung von Lebensmitteln Geld verdienen. So langsam stellen wir uns die Frage, ob wir nicht umdenken müssen. Offensichtlich ist es lukrativer, um Spenden zu betteln. Diverse NGOs wie Greenpeace, PETA und WWF machen es uns doch vor.

Ist das Business Modell „NGO“ der Lebensmittelproduktion wirtschaftlich überlegen? 🤔

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Allgemein, BIG Challenge

#BIGChallenge2018

Ihr spendet – wir fahren.

Wir brauchen Eure Unterstützung
– denn –
Krebs geht uns alle an

Krebs ist ein Arschloch! Und leider (be-)trifft er uns fast alle.

Es sind ganz persönliche Beweggründe, die uns motivieren, uns für die Big Challenge zu engagieren. Heinis Mama ist an Krebs gestorben, als er gerade mal 20 Jahre alt war. Mein Vater verstarb an Krebs, als ich gerade mit Theis schwanger war.

Uns ist es wichtig, dass die Medizin weiter forschen und Heilmethoden finden kann. Deshalb möchten wir gerne bei der Big Challenge mitmachen.

Nur dafür brauchen wir Eure Unterstützung – denn, wenn Ihr spendet, gehen Heini, Theis & ich aufs Rad…

Ihr könnt den Betrag, den Ihr für unseren Start bzw. die Krebshilfe spenden möchtet, bis zum 23. Mai auf folgendes Konto überweisen:
•Kontoinhaber: BIG Challenge eV, Volksbank an der Niers eG
•IBAN DE15 3206 1384 4501 1810 19
•BIC GENODED 1GDL

Die Spenden-Überweisung muss unbedingt mit folgenden Angaben versehen werden:
•Name des Spenders
•den Namen des Teams: Brokser Sauen
•die Adresse des Spenders

Vielen Dank! Wir zählen auf Euch!