Allgemein, Bauern, Familie, Initiative Tierwohl, Kommentar, Landwirtschaft, Markt, Politik, Schweinehaltung

Wie unsere Forderungen nach mehr Tierwohl Drittländer stärkt…

Ob Initiative Tierwohl, der Haltungskompass des Lebensmitteleinzelhandels oder die staatliche Tierwohlkennzeichnung des Bundesministeriums – keine Veränderung ist genug. Kaum hat Frau Klöckner die Kriterien für das staatliche Label vorgestellt, hagelt es auch schon Kritik von allen Seiten:

Die Anforderungen sind zu lasch!

Eine Teilnahme darf nicht freiwillig sein, die Landwirte müssen verpflichtet werden!

Wir brauchen eine Agrarwende – jetzt!

Brauchen wir die? Und vor allem – müssen wir die übers Knie brechen? Ja, es geht mal wieder ums liebe Geld. Die Forderungen nach schnellen Veränderungen in der Tierhaltung sind immer sehr interessant – gefordert wird viel in wenig Zeit, spätestens wenn die Frage nach der Finanzierung kommt, ist Stillschweigen im Walde. Nur diese Frage ist neben den baurechtlichen Fragen, die elementarste.

Die deutschen Sauenhalter haben in der jüngsten Vergangenheit 11,-€ Verlust am Ferkel gemacht (Quelle: NOZ) – wo soll denn bitte schön das Geld für große Investitionen herkommen? Und nein, das ist nun keine vorgeschobene Ausrede, um nichts verändern zu wollen – so sieht es leider gerade in den Betrieben aus. Und es sieht nicht gut aus.

Denn was allzu gerne vergessen wird, wir müssen von unseren Betrieben leben, unsere Betriebe ernähren unsere Familien. Und wenn wir unsere Familien nicht mehr von unseren Betrieben ernähren können, dann werden wir nicht in mehr Tierwohl investieren, sondern den Betrieb einstellen. Bei der NOZ heißt es weiter:

Insgesamt nimmt die Zahl der Sauenhalter seit Jahren ab. Laut Bundeslandwirtschaftsministerium wurden 2018 noch 7800 entsprechende Betriebe gezählt – 50 Prozent weniger als zu Beginn des Jahrzehnts. Vor allem kleine Sauenhaltungen werden aufgegeben.

Zur Freude der Drittländer

Die Konsequenz daraus ist, dass die Tierhaltung abwandert und zwar in Länder, in denen wir überhaupt keinen Einfluss mehr auf die Haltung der Tiere haben. Dem Tierschutz leisten wir damit einen Bärendienst.

Wie das dann aussieht, konnten wir die Tage am Beispiel von Hähnchenbrüsten verfolgen:

Ein ukrainischer Geflügelkonzern darf keine Hühnerbrüste in die EU liefern. Die EU fordert seit Jahren die Einhaltung der EU-Tierschutzrichtlinien, was die Ukraine jedoch gepflegt aussitzt. Und was macht der Konzern? Er greift zu einem Trick: anstatt die schieren Brüste zu liefern, verbleibt ein Knochen an der Brust. Damit ist aus dem besten Stück des Huhns ein minderwertiges Teil geworden, was unbegrenzt in die EU geliefert werden darf. Nun wird innerhalb der EU der Knochen entfernt, die Hühnerbrüste bekommen noch einen Aufkleber „EU-Produkt“ und dürfen fleißig verkauft werden, und zwar sogar als EU-Produkt in Drittländer. „Kannste Dir nicht ausdenken,“ mögen viele von Euch nun denken.

Nur die EU kann das sogar noch toppen: sie sind nämlich hinter den Knochen Trick gekommen. Und anstatt da nun durchzugreifen, Pfeifen sie auf die EU-weiten Tierschutzstandards und erhöhen mal eben die Menge der Hühnerbrustimporte.

(Die ganze Geschichte gibt’s hier: Kurier.at)

Es geht nur mit den Landwirten und Zeit

Wenn wir weiterhin die Landwirtschaft mit dem Wunsch nach mehr Tierwohl überfordern, wandert die Tierhaltung zwangsläufig in andere Länder ab. Auf die Tierschutzstandards in diesen Ländern haben wir keinerlei Einfluss. Uns muss allen klar sein, wenn wir die Tierhaltung exportieren, exportieren wir auch den Tierschutz. Wir brauchen Zeit, um…

  • ein finanzielles Polster für Investitionen aufzubauen
  • die z.T. widersprüchlichen gesetzlichen Rahmenbedingungen zu erfüllen (Baurecht/Umweltauflagen/Tierschutz)
  • bessere Konzepte zu entwickeln, die auch in der Praxis ein Mehr an Tierwohl bringen (ich denke da an die Forderungen nach freien Abferkelungen: Ich sehe gerade bei den Bewegungsbuchten einen ganz großen Zielkonflikt mit dem Tierschutz – wir werten hier die Bewegungsfreiheit der Sauen höher als das Leben der Ferkel. Mit welchem Recht tun wir das?)

Lasst es uns gemeinsam anpacken!

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Allgemein, Landwirtschaft, Schweinehaltung

Offener Brief an Marcus Mosa (EDEKA), Lionel Souque (REWE), Klaus Gehring (Schwarz Gruppe), Marc Heußinger (Aldi), Olaf Koch (Metro Gruppe), Clemens Tönnies (Tönnies Fleisch), Tom Heidmann (VION), Johannes Steinhoff (Westfleisch), Kjeld Johannesen (Danish Crown), Martin & Stefan Müller (Müller Gruppe)

Sehr geehrte Herren,

der 01.01.2019 rückt immer näher. Mit diesem Datum soll in Deutschland nun endlich mit der betäubungslosen Ferkelkastration Schluss sein. Allerdings stehen damit unsere deutschen Ferkelerzeuger und auch die Mäster vor einer großen Herausforderung.

Drei Alternativen stehen zur Verfügung

Zur Zeit gibt es drei zugelassene Verfahren: Es besteht die Möglichkeit, die Ferkel von einem Tierarzt betäuben zu lassen, und sie dann zu kastrieren. Die Ferkel könnten jedoch auch einfach unkastriert bleiben und als Eber gemästet werden. Eine weitere Variante wäre die Immunokastration. Alle drei Verfahren haben sowohl Vor– als auch Nachteile. Alle drei Alternativen sind wie oben schon erwähnt zugelassen und damit möglich. Wir Landwirte sind bereit, das gewünschte Verfahren in die Praxis umzusetzen. Nur dazu benötigen wir eine gewisse Planungssicherheit. Denn der Ferkelerzeuger muss in den ersten Lebenswochen entscheiden, ob die Tiere kastriert werden sollen, oder nicht. Und auch der Mäster muss wissen, ob er später eine Absatzmöglichkeit hat (als Volleber oder immunokastriert), wenn er beispielsweise Eber kauft.

Weiterer Strukturwandel?

Unsere Ferkelerzeuger stehen zur Zeit vor einem riesengroßen Dilemma, denn sie müssen die Entscheidung treffen. Sie wissen zur Zeit nicht, egal was sie tun, ob sie später Ferkel erzeugt haben, die am Markt auch nachgefragt werden. Sie stehen in direkter Konkurrenz zu anderen europäischen (v.a. dänischen und holländischen) Ferkelerzeugern, die weiterhin problemlos Kastrate (völlig losgelöst unter welchen Voraussetzungen diese kastriert wurden) liefern dürfen und werden.

Sehr geehrte Herren,

wir Ferkelerzeuger möchten weiterhin wettbewerbsfähig bleiben. Bitte sagen Sie uns, welches Verfahren Ihr Unternehmen bevorzugt, damit wir uns darauf einstellen können. Lassen Sie uns zeitnah in den Dialog treten und gemeinsam eine Lösung finden. Damit es auch in Zukunft noch ein 4 x D gibt.

Mit freundlichen Grüßen

Nadine Henke

Offener Brief Ferkelkastration

Landwirtschaft, Politik, Schweinehaltung

Wie die Zukunft der deutschen Ferkelproduktion am Samenstrang hängt…

In Deutschland werden bislang die meisten männlichen Ferkel betäubungslos kastriert. Dieses geschieht, damit das Fleisch der Tiere später nicht unangenehm riecht, wenn man es brät. Ab 1.1.2019 soll nun der Ausstieg aus der betäubungslosen Ferkelkastration vollzogen werden. Ich muss sagen, ich finde das gut. Auch ich halte eine Kastration ohne vernünftige Schmerzausschaltung für absolut inakzeptabel, und ich begrüße die Diskussion zu diesem Thema.

Tja, jetzt fragt Ihr Euch sicher: „Thema erledigt – und was will die jetzt noch?“

Der Landwirt ist der Buh-Mann

Es wird ständig suggeriert, dass die Landwirte sich mit Händen und Füßen gegen ein Verbot der betäubungslosen Kastration wehren. Dem ist in den meisten Fällen nicht so. Der Landwirt würde lieber heute als morgen auf das Kastrieren der männlichen Ferkel verzichten. Es ist eine unschöne Arbeit, die niemand gern macht.

Drei Alternativen

Zur Zeit gibt es drei Alternativen zur betäubungslosen Ferkelkastration:

  1. Ebermast – man mästet die Tiere einfach als Eber.
  2. eine so genannte „Immunokastration“ – den Tieren wird zweimal eine Art Impfstoff gespritzt. Dieses Präparat wirkt an den Rezeptoren, so dass letztlich die Hormone, die diesen unangenehmen Geruch/Geschmack machen, nicht gebildet werden.
  3. Kastration unter Vollnarkose – hier muss der Tierarzt die Tiere betäuben.
  4. In der Diskussion ist zudem noch ein vierter Weg – die Lokalanästhesie – hier wird ein Lokalanästhetikum vor der Kastration in den Samenstrang und unter die Haut injiziert.

Die beste Alternative

Häufig wird mir die Frage gestellt, welche Alternative ich für die Beste halte. Ohne jetzt jegliche, fachliche pro und contras der einzelnen Alternativen aufzuzeigen, ist und bleibt für mich persönlich ‚keine Kastration‘ die beste Alternative. Ganz nüchtern betrachtet sind wir Sauenhalter damit einfach am wenigsten angreifbar. Es gibt keinerlei Diskussion über die Durchführung der Narkose, keine blutigen Videosequenzen mit eventuell noch zappelnden Ferkeln und keine Glaubwürdigkeitsprobleme hinsichtlich der postoperativen Schmerzbehandlung.

Manche Landwirte haben jedoch Angst, Eber zu mästen. Pubertierende Eber können am Ende der Mast unangenehm werden – sowohl gegen den Menschen als auch gegen ihre Kollegen. Es wird von Penisbeißen und gegenseitigen Aufreiten berichtet. Dieses Verhalten kann zu Verletzungen der Tiere führen.

Immunokastration

Um hier Abhilfe zu schaffen, gäbe es ja die Möglichkeit, die Tiere mit einer Art Impfstoff zu behandeln.

Immunokastration: Ende gut – alles gut?🤔 Schön wäre es – denn hier sind nun der Handel und die Schlachtunternehmen gefragt, bzw. letztendlich auch Ihr als Verbraucher. Denn Hand aufs Herz – würdet Ihr dieses Fleisch bedenkenlos kaufen?

Ein großer Teil des LEHs gibt an, alle Alternativen zur betäubungslosen Kastration zu akzeptieren, also sowohl Eberfleisch als auch immunokastrierte Schweine. Nur diese Nachfrage, die wir als Ferkelerzeuger so dringend bräuchten, kommt bei uns nicht an.

Mögliche Konsequenzen

Letztlich stehen wir als „die wollen ja gar nichts ändern“ Buhmänner ziemlich alleine auf weiter Flur. Denn es ist mitnichten so, dass wir es nicht anders wollen. Nur wir können nicht auf blauem Dunst hin einfach mal das Kastrieren einstellen. Viele Schweinehalter sind reine Ferkelerzeuger, d.h. sie verkaufen ihre Tiere nicht direkt an einen Schlachthof. Sie halten die Ferkel bis etwa 30kg und verkaufen diese dann an einen Mäster.

Die Mäster sind frei, d.h. sie sind von dieser „Neuregelung“ nur am Rande betroffen. Bei der Immunokastration bliebe allerdings die Arbeit (und vermutlich auch die Kosten) an ihnen hängen. Nur ihnen bleibt es zunächst freigestellt, welche Ferkel sie einstallen. Deutschland bezieht zur Zeit schon etwa 12 Millionen Ferkel aus dem Ausland, Tendenz steigend. Die Grenzen sind offen, d.h. es bleibt jedem Mäster freigestellt, kastrierte Ferkel aus dem europäischen Ausland zu kaufen. So könnte der Anfang vom Ende aussehen – die Schweineproduktion wandert ab.

Ihr seht, es ist letztlich ein kleiner Schnitt fürs Ferkel, jedoch ein großer Schnitt für die deutsche Ferkelproduktion.

P.S.: unsere Ferkel und wir haben nun schon seit Jahren das Glück, dass wir nicht mehr Kastrieren müssen – unsere Abnehmer mästen Eber 😉🐷

Allgemein, Landwirtschaft, Schweinehaltung

Mit den Waffen einer Sau…

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…haben wir Gott sei Dank ganz selten zu kämpfen, nur dennoch sollten wir sie kennen

Sauen treten nicht wie Pferde oder Kühe. Sauen bzw. Schweine sind eigentlich Fluchttiere. Wenn ihnen etwas nicht passt oder Ungeheuer erscheint, ergreifen sie sicherheitshalber die Flucht. Allerdings halten wir unsere Sauen z.B. im Abferkelstall in einem Ferkelschutzkorb, wo das schlichtweg nicht möglich ist. Hier lautet dann die Devise einer Sau  „Angriff ist die beste Verteidigung“, und sie versuchen zu beißen.

Naja – dann müsst Ihr Euch halt vom Kopf der Tiere fernhalten, werden jetzt einige denken. Es gibt immer wieder Situationen, wo man genau dort hin muss: wenn wir z.B. den Trog bei einem Tier sauber machen möchten, müssen wir mit der Hand am Maul vorbei in Richtung Futter – da ist es schon gut zu wissen, dass die Tiere lieb sind. Ebenso wenn wir mal ein krankes Tier haben und behandeln müssen – die beste Stelle für eine Injektion ist die Nackenmuskulatur – auch da komme ich dem Kopf der Tiere sehr nah.

Sauen beißen, weil sie Schmerzen haben, aus reiner Bösartigkeit (Genetik) und aufgrund schlechter Erfahrung. Die meisten Sauen beißen allerdings aus Angst. Angst können wir ihnen nehmen, in dem wir Vertrauen schaffen. Wir bemühen uns deshalb um einen guten Umgang mit unseren Tieren. Neben einem ruhigen Umgang und allgemeinen Streicheleinheiten bei jeder Möglichkeit, geben wir den Sauen immer mal kleine „Leckerlies“. Damit legen wir bei unseren Jungsauen schon den Grundstein für eine gute Abferkelung.

Allgemein, BIG Challenge

#BIGChallenge2018

Ihr spendet – wir fahren.

Wir brauchen Eure Unterstützung
– denn –
Krebs geht uns alle an

Krebs ist ein Arschloch! Und leider (be-)trifft er uns fast alle.

Es sind ganz persönliche Beweggründe, die uns motivieren, uns für die Big Challenge zu engagieren. Heinis Mama ist an Krebs gestorben, als er gerade mal 20 Jahre alt war. Mein Vater verstarb an Krebs, als ich gerade mit Theis schwanger war.

Uns ist es wichtig, dass die Medizin weiter forschen und Heilmethoden finden kann. Deshalb möchten wir gerne bei der Big Challenge mitmachen.

Nur dafür brauchen wir Eure Unterstützung – denn, wenn Ihr spendet, gehen Heini, Theis & ich aufs Rad…

Ihr könnt den Betrag, den Ihr für unseren Start bzw. die Krebshilfe spenden möchtet, bis zum 23. Mai auf folgendes Konto überweisen:
•Kontoinhaber: BIG Challenge eV, Volksbank an der Niers eG
•IBAN DE15 3206 1384 4501 1810 19
•BIC GENODED 1GDL

Die Spenden-Überweisung muss unbedingt mit folgenden Angaben versehen werden:
•Name des Spenders
•den Namen des Teams: Brokser Sauen
•die Adresse des Spenders

Vielen Dank! Wir zählen auf Euch!

Landwirtschaft, Schweinehaltung

24 Stunden – 7 Tage die Woche – 365 Tage im Jahr

Es ist so einfach gesagt – Landwirte sollten sich doch bitte rund um die Uhr um ihre Tiere kümmern. Doch das können wir schlichtweg nicht, denn wir sind keine Übermenschen.

Wir versuchen bei möglichst vielen Geburten dabei zu sein. Nichtsdestotrotz ferkeln auch bei uns immer wieder Sauen nachts alleine.

Und das kann so gut ausgehen wie im Film. Es kann allerdings auch passieren, dass wir morgens in den Stall kommen, und entweder die Geburt stockt, und wir Geburtshilfe leisten müssen, oder leider auch Ferkel tot zur Welt gekommen sind.

Gerne wird von Tierrechtlern, aber auch von Politikern und auch Tierschutzbeauftragten der Länder angemahnt, dass wir Landwirte die Geburten der Tiere rund um die Uhr betreuen sollten.

Die Landestierschutzbeauftragte des Landes Hessen, Frau Dr. Madeleine Martin äußerte sich jüngst bei Stern TV zum Thema „aubferkelungen ohne Ausicht“: „Es gibt keine Aufsichtspflicht, aber jeder halbwegs vernünftige Landwirt wird versuchen, wenn seine Sauen ferkeln, dabei zu sein, um eben zu unterstützen und um Zwischenfälle zu vermeiden.“ Soweit so gut – weiter sagte sie, weil in einer Nacht zwei Sauen ohne Aufsicht geferkelt haben: „Hier war schon auffällig, wie viele Tiere tot oder offensichtlich krank waren.“

Dazu nur drei Dinge:

1. zunächst bedeutet es nicht, dass wenn die Geburten betreut ablaufen, es keine totgeborenen Ferkel gibt. Wir haben auch leider immer wieder einzelne Sauen, wo wir jedes Ferkel holen, und dennoch nicht alle lebend zur Welt kommen. Manche Sauen bekommen drei Ferkel und dann kommt auf einmal ein totes, danach wieder mehrere lebende – wir stecken da halt einfach nicht drin.

2. kann das kein Betrieb leisten. Wir leiten keine Geburten ein, haben durch den Besamungstag nur ein ungefähres Geburtsdatum. Wir können abends, wenn wir aus dem Stall gehen, nicht sicher sagen, ob wohl noch eine Sau von der Gruppe ferkelt oder nicht. Sauen kündigen eine Abferkelung nicht lange im Vorraus an. Manche haben einige Stunden vor der Abferkelung Milch, so dass sich die bevorstehende Geburt ankündigt. Andere haben über 24 Stunden Milch, bevor das erste Ferkel geboren wird. Dann wiederum gibt es Sauen, die zeigen gar nichts, fressen noch und beim nächsten Gang durch den Stall ist das erste Ferkel da. Ihr seht, Geburten haben auch immer ein bisschen etwas Überraschendes.

3. auch (tierhaltende) Landwirte brauchen mal eine Pause – dazu gehört der Feierabend, aber auch mal ein freies Wochenende oder sogar ein Urlaub. Wir haben unsere Mitarbeiter, auf die wir uns zu 100% verlassen können. Nur hier müssen wir auch als Arbeitgeber unseren Arbeitnehmern gegenüber gerecht bleiben – sie können genauso wenig wie wir, rund um die Uhr bei unseren Tieren im Stall sein.

https://quik.gopro.com/v/oQqKhbxORp/

Wir wünschen Euch einen schönen Sonntag

 

Allgemein, BIG Challenge

Der BIG Challenge Tag rückt näher…

big2Der BIG Challenge Tag rückt näher – jetzt trainieren für den BIG Challenge Tag

Auch in diesem Jahr heißt es wieder „Landwirte gegen Krebs“: Am 23. Juni 2018 findet der BIG Challenge das erste Mal bei uns in Bruchhausen-Vilsen/Niedersachsen statt.

Die BIG Challenge ist ein von Landwirten gegründeter Verein, der sich im Kampf gegen den Krebs engagiert. Mit dem BIG-Challenge-Tag, einem sozialen Sportevent, werden Sponsoren- und Spendengelder gesammelt. Diese fließen zu 100 % der Deutschen Krebshilfe zu. Unser gemeinsames Ziel ist der Kampf gegen den Krebs!

In den vergangenen 5 Jahren war die BIG Challenge bereits ein Riesenerfolg. Viele Sportler haben insgesamt gut 950 000,- € für die deutsche Krebshilfe im wahrsten Sinne des Wortes „eingefahren“. Dieses Jahr möchten wir die Million knacken.

  • 1. gemeinsames Training am 18.03.2018

Ganz nach dem Motto „Aufgeben kommt nicht in Frage!“ starten wir am Sonntag, den 18.03.2018 das erste große Training auf der neuen Tour. Wir treffen uns um 13.00 Uhr am Marktplatz in Bruchhausen-Vilsen. Nach dem Training besteht die Möglichkeit zum Duschen. Anschließend freuen wir uns auf ein „lockeres“ Infogespräch bei Kaffee, Kuchen und kalten Getränken.

Wir freuen uns auf Euch – also, holt das Fahrrad raus und kommt zu uns zum Training.

Mehr Informationen gibt es hier: BIG Challenge Deutschland

Allgemein, Kochen

Crashkurs Heimatküche – so kocht (Nord-)Deutschland

#Crashkurs Heimatküche – so kocht der Norden Deutschlands

Zum Heimatgefühl gehört die regionale Küche wie der Deckel auf den Topf. Nichts auf der Welt weckt schneller und intensiver Kindheitserinnerungen als vertraute Düfte. Dabei hat jede Region in Deutschland ihre eigenen Spezialitäten.

Und genau um diese Spezialitäten geht es in der neuen Kochbuchreihe „Crashkurs Heimatküche“. Das Landfrauenteam der „Hauswirtschafterei“ will in einer Serie von 3 Büchern die überlieferten, neu interpretierten und allseits beliebten Leibspeisen aus Deutschlands Mitte, Norden und Süden mit Ihrer Hilfe festhalten.

Ob herzhaft, pikant oder süß – schickt uns Euer persönliches Lieblingsrezept aus Eurer Region. Mit der neuen Kochbuchreihe soll eine kulinarische Liebeserklärung an die deutsche Küche entstehen, die in keinem Haushalt fehlen darf.

Gesucht werden für den 1. Band regionale Rezete aus Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Berlin, Bremen und Hamburg.

Jede Einsendung, dessen Rezept ins Buch aufgenommen wird, erhält selbstverständlich ein Exemplar. Einfach die Rezepte bis zum 20.03.18 an: heimatkueche@dlv.de schicken.

Von jedem verkauften Buch geht 1,– € an eine wohltätige Einrichtung im ländlichen Raum.

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Allgemein, BIG Challenge

BIG Challenge – bringt Marcus richtig zum Schwitzen!

Ihr spendet – Marcus radelt… 🚴

Ihr wolltet schon immer mal Marcus oder besser bekannt als BauerHolti, ordentlich schwitzen sehen? 😅 Dann habt Ihr jetzt die einmalige Chance:

Wenn Marcus zur #BIGChallenge aufs Rad steigen soll, dann brauchen wir Eure Unterstützung. 💶

Sobald wir 500,-€ zusammen haben, geht Marcus aufs Fahrrad.

Um am 23.06.2018 ein Team bei der #BIGChallenge in Bruchhausen-Vilsen ins Rennen zu schicken, brauchen wir Euch und Eure Spenden!

Ihr könnt den Betrag, den Ihr für die Krebshilfe spenden möchtet, überweisen:

Kontoinhaber: BIG Challenge eV, Volksbank an der Niers eG

IBAN DE15320613844501181019

BIC GENODED 1GDL

Bitte gebt dabei an:

Name des Spenders

den Namen des Teams: Frag den Landwirt

die Adresse des Spenders

Das Geld fließt zu 100 Prozent an die Deutsche Krebshilfe.

Ab einem Betrag von 200 Euro wird automatisch eine Spendenquittung ausgestellt. Unterhalb dieses Betrags ist eine Spendenquittung für das Finanzamt nicht erforderlich.

Infos: BIG Challenge Deutschland

http://sho.co/embed/1A3T0

BIGChallenge, Marcus Holtkötter, Brokser Sauen, Bruchhausen-Vilsen, Deutsche Krebshilfe

Allgemein, BIG Challenge

BIG Challenge 2018 – für uns eine Herzensangelegenheit

Krebs ist eine furchtbare Erkrankung und geht uns all an. Denn jeder ist betroffen – entweder direkt, oder ein Familienangehöriger oder ein Freund.

2014 gründeten Landwirte die BIG Challenge Deutschland, ein Verein, der sich im Kampf gegen den Krebs engagiert. Mit dem BIG-Challenge-Tag, einem sozialen Sportevent, werden Sponsoren- und Spendengelder gesammelt, die zu 100 % der Deutschen Krebshilfe e.V. zufließen. Unser gemeinsames Ziel ist der Kampf gegen den Krebs!

2018 wird der BIG Challenge Tag am 23.06. bei uns in Bruchhausen-Vilsen stattfinden.

Wir freuen uns auf zahlreiche Besucher und hoffen auf viele Teilnehmer.

Näheres findet Ihr hier:

BIG Challenge Deutschlandbc1

BIG Challenge Bruchhausen-Vilsen Deutsche Krebshilfe